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Entdecken Sie Service und Qualität vor Ort - statt World-Wide-Weg!
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Die Mitgliedsbetriebe des Gewerbevereins Marklohe geben Ihnen hier die Möglichkeit, sich über die Vielfalt und Angebote aus nahezu allen Bereichen - Technik, Handel, Handwerk, Dienstleistung - zu informieren. 
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P.S.:
Die Corona-Inzidenzen sinken kontinuierlich und die Zahlen der geimpften Personen steigen.
So sind viele Lockerungen der Pandemieauflagen möglich. Schrittweise kehrt in vielen Bereichen wieder Normalität ein.
Nach einer gefühlten Ewigkeit sind jetzt z.B. Restaurant-Besuche wieder möglich, Biergärten und Außenterrassen sind geöffnet. Die Gastronomen laden recht herzlich zu einem Besuch ein.

⇒ Die Fotos des Laufbandes sehen Sie auch in der Bildergalerie „Slider“ 2021.
Mitgliedsbetriebe – fotografiert von bwk im 1., 2. und 3. Quartal - Außengastronomie




Weser-Aue: Start-Ziel-Sieg für Wilfried Imgarten

Weser-Aue: Start-Ziel-Sieg für Wilfried Imgarten
60-Jähriger setzt sich mit fast 70 Prozent der Stimmen gegen Jörg Hille durch

Weser-Aue -13.09.2021 von Mattias Brosch:

Wilfried Imgarten ist erster Bürgermeister der Samtgemeinde Weser-Aue, die zum 1. November aus der Fusion der Samtgemeinde Liebenau und Marklohe hervorgeht.

Wilfried Imgarten freut sich über die Blumen zum Wahlsieg.
Der neue Bürgermeister der Samtgemeinde Weser-Aue folgt unter anderen auf Dr. Inge Bast-Kemmerer.
Der 60-Jährige setzte sich in der Direktwahl deutlich gegen Jörg Hille (rechts) durch.
Zu den ersten Gratulanten gehörten ebenfalls Cord Kirchmann (CDU Marklohe) und Wirtschaftsförderer Christian Alvermann (hinten von links). Foto: Brosch

Der 60-Jährige aus Nienburg hat sich in einer Direktwahl mit 69,94 Prozent (4797) Stimmen durchgesetzt gegen Jörg Hille (40, Oyle) mit 30,06 Prozent (2062 Stimmen).

„Es hat gereicht, ich habe ein gutes Ergebnis erzielt und freue mich auf die Aufgabe. Aus den Gesprächen im Wahlkampf weiß ich, dass meine fachliche Qualifikation und Berufserfahrung für mich gesprochen hat“, sagte Wilfried Imgarten.

„Gefreut habe ich mich über den Rückhalt aus der Kommunalpolitik, der mich erreicht hat, auch wenn mich keine Partei unterstützt hat. Das ist eine gute Basis, um die Herausforderungen gemeinsam mit der Verwaltung anzupacken.“

Der Nienburger ist Diplom-Verwaltungswirt (FH) und hat einen Masterabschluss in öffentlicher Verwaltung (MPA). Darüber hinaus absolvierte er eine Ausbildung zum Mediator, die im Rahmen des Fusionsprozesses und im Kontakt mit den Bürgern und Bürgerinnen sicherlich hilfreich sein können.

Der unterlegene Kandidat Jörg Hille, der sein jüngeres Alter in die Waagschale legte, meinte: „Für mich ist das ein respektables Ergebnis- Ich bin als FDP-Kandidat angetreten. Mein Mitbewerber trat als Einzelbewerber an, legte seine Mitgliedschaft bei den Grünen nicht offen. Ich gratuliere ihm zum Wahlsieg, wir werden in der Zukunft bestimmt konstruktiv zusammenarbeiten.

Um 20:55 Uhr gab Matthias Sonnwald das vorläufige Ergebnis der Bürgermeisterwahl der Samtgemeinde Weser-Aue im Rathaus Lemke bekannt.
Erste Gratulantin war Dr. Inge Bast-Kemmerer, die als Verwaltungschefin Der Samtgemeinde Marklohe aufhört und dem Sieger des Abends einen Blumenstrauß überreichte: „Das klare Ergebnis ist positiv zu bewerten, damit kann der gewählte Bewerber gestärkt mit der neuen Samtgemeinde starten. Ich wünsche ihm eine gute Zusammenarbeit mit der Politik, damit es weiter vorangeht.“

Für Wilfried Imgarten war es ein Start-Ziel-Sieg. Es gab 27 Wahlbezirke, darunter sechs für die Auszählung für die zahlreichen Briefwahlstimmen.

Um 18:15 Uhr kamen die ersten Ergbnisse aus dem Gasthaus „Neuloher Hor“, dort lag der 60-Jährige sogar mit 75,25 Prozent vorn. Dass das Endergebnis länger als vorgesehen auf sich warten ließ, lag am Briefwahlbezirk Marklohe, wo 761 Stimmzettel auszuzählen waren. Die Wahlbeteiligung der Direktwahl lag insgesamt bei 59,2 Prozent.

Wilfried Imgarten hatte den Wahlabend in beiden Rathäusern verbracht. Er wurde begleitet von Frau Anke. Sohn Nils und dessen Freundin Svenja Preußner waren ebenfalls dabei. In Lemke wurde der künftige Verwaltungschef gegen 19 Uhr von einem Tross aus Familie und Freunden empfangen. Der 60-Jährige stieß zwar auf dem Parkplatz mit einem Glas Sekt an, aber Gratulationen nahm er erst zwei Stunden später an.

Jörg Hille verbrachte den Abend fast ausschließlich mit seinem Computer und studierte die Wahlergebnisse. Der 40-Jährige war ebenfalls für den Markloher Gemeinde-, Samtgemeinderat und den Kreistag angetreten.

Info: Mehr über Wilfried Imgarten gibt es im Internet unter www.imgarten-nienburg.de

150 Jahre DIE HARKE

„Eine wichtige Zeitung für Nienburg“
150 Jahre DIE HARKE: Ministerpräsident Stephan Weil gratuliert bei Jubiläumsfeier mit 180 Gästen
Quelle:Die HARKE vom 03.09.2021 - Bericht von Arne Hildebrandt

150 Jahre DIE HARKE: 180 geladene Gäste feierten am Freitag das Jubiläum im Wesersaal.
„Lange haben wir gebangt, ob es überhaupt möglich sein würde, in der Corona-Pandemie eine solche Veranstaltung stattfinden zu lassen. Umso glücklicher bin ich, dass wir heute hier beisammen sind“, sagte Verleger Christian Rumpeltin.

„Auf unsere 150-jährige Vergangenheit dürfen wir voller Freude und Dankbarkeit zurückblicken. Wir gehören zu den ältesten Verlagen in ganz Deutschland. Das macht mich stolz.“


Ministerpräsident Stephan Weil gratulierte in seiner Festrede im Namen von acht Millionen Niedersachsen.
„Ein stolzer Geburtstag“, sagte er. Weil kennt DIE HARKE von Besuchen bei seinen Schwiegereltern in Haßbergen. „Es ist eine gute, wichtige Zeitung für Nienburg. Die Leser sind gut unterrichtet, wenn sie DIE HARKE aufschlagen.“

„Doppelt so alt wie das Land“, stellte Dietmar Wischmeyer alias Günther der Treckerfahrer fest.
„DIE HARKE lässt es ordentlich krachen“, meinte der langjährige Comedy-Gast der Neujahrsempfänge. Er beleuchtete die Geschichte der HARKE auf humorvolle Weise.

Der Vorsitzender des Verbandes Nordwestdeutscher Zeitungsverlage (VNZV), Jochen Anderweit, und Kai Röhrbein, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Lokalzeitungen (VDL), gingen im Interview auf dem Grünen Sofa mit dem stellvertretenden Chefredakteur Sebastian Schwake auf den Wandel in der Medienbranche ein. „Wir stehen vor einem geänderten Nutzerverhalten. Das lässt das bisherige Geschäftsmodell dahinschwinden. Junge Leute informieren sich in sozialen Medien“, sagte Anderweit.
Dennoch würden Zeitungen noch viele Jahre gedruckt, ist er überzeugt. Kai Röhrbein sagte: „Die Digitalisierung stellt unsere Branche vor enorme Herausforderungen.“

In weiteren Talkrunden interviewte Chefredakteur Holger Lachnit den stellvertretenden Landrat Maik Beermann (CDU), Nienburgs stellvertretenden Bürgermeister Wilhelm Schlemermeyer (CDU) und die stellvertretende Bürgermeisterin Cornelia Feske (SPD) sowie Jörg Kolossa, den Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Nienburg, und Wiebke Ehlers, Geschäftsführerin der WIN Wirtschaftsförderung Landkreis Nienburg.

Der gebürtige Niederländer und Entertainer Harry Wijnvoord, bekannt aus der TV-Sendung „Der Preis ist heiß“, führte locker durch das Programm. „Ein großartiges Jubiläum“, sagte er.
Die Band „Cream Flow“ begleitete die Feier musikalisch.

„Was vor fünf Generationen als Tageszeitung begann, ist heute ein breit aufgestelltes Medienhaus mit vielfältigen Produkten im Print- und Digitalbereich“, sagte Rumpeltin. „Mit der HARKE und der HARKE am Sonntag sind wir an sieben Erscheinungstagen pro Woche Leitmedium im Landkreis Nienburg.
Über Radio Mittelweser erreichen wir rund um die Uhr Tausende von Hörerinnen und Hörern.
Zusätzlich sind wir als Citipost Mittelweser im Logistikbereich tätig. Und nicht zuletzt haben wir zwei Reisebüros, die uns stets viel Freude bereitet haben und die auch jetzt wieder Fahrt aufnehmen.“

Seit 1871 besteht DIE HARKE. Damals übernahm der Redakteur Julius Hoffmann den Verlag und gründete die Druckerei J. Hoffmann & Co. Als offizieller Gründungstag ist der 5. Juni 1871 bekannt. Erstmals erschien DIE HARKE am 1. Oktober 1871. „Zunächst erschien DIE HARKE einmal wöchentlich – und zwar immer sonntags. Also feiern wir heute im Grunde das Jubiläum 150 Jahre Harke am Sonntag“, sagte Rumpeltin schmunzelnd.

Erst ab 1882 erschien DIE HARKE dreimal wöchentlich, 1899 dann viermal pro Woche und erst ab dem 1. Oktober 1905 war DIE HARKE eine tatsächliche Tageszeitung, die bis zum 31. Mai 1941 eigenständig blieb, ehe sie ihre Verlagsrechte abgeben musste.
Erst am 1. Oktober 1949 erschien die Heimatzeitung wieder mit dem Kopf „DIE HARKE seit 1871“.

Fünf Jahre später wurde Renate Rumpeltin Herausgeberin. Unter ihrer Regie wurde 1971 das jetzige Verlagshaus an der Stadtgrenze gebaut. 1975 wurde DIE HARKE erstmals bei der Verlagsgesellschaft Madsack gedruckt. „Damals wechselten wir vom kleinen Berliner Format ins größere Nordische Format – da kommt uns doch was bekannt vor: Haben wir doch in diesem Jahr erneut das Berliner Format verlassen – allerdings nicht zurück zum Nordischen Format, sondern ins schöne Rheinische Format“, berichtete Rumpeltin.

Der Verlag J. Hoffman habe, so Rumpeltin, stets in die jeweils modernste Technik investiert: Bereits 1974 wurden erste Fotosatzgeräte eingesetzt. 1981 wurde die Zeitungs-Vorstufe auf ein Linotype-Großrechner-System umgestellt und das erste Redaktionssystem eingeführt.

„Und heute hat die Künstliche Intelligenz bei uns Einzug gehalten. Sie erstellt die Posts für die Sozialen Netzwerke und zeigt uns, welche Artikel bei den Nutzerinnen und Nutzern besonders gut ankommen. Für HARKE-Gründer Julius Weichelt wäre all das sicherlich unvorstellbar gewesen – genauso wie für viele von uns noch vor wenigen Jahren.“

Der Verlag stehe vor großen Herausforderungen, machte Rumpeltin deutlich.
„Wir müssen Auflagen in Reichweiten verwandeln und digitale Produkte voranbringen, ohne unsere treue Leserschaft im Printbereich zu vergessen. Erste Weichenstellungen in diese Richtung sind bereits erfolgt, weitere werden folgen.
Wir haben Internetportale wie das Jobportal und das Lokalportal erfolgreich an den Start gebracht und das Angebot im digitalen Plus-Abonnement erweitert. ,DH plus‘ muss zu einer starken Säule werden. Gleiches gilt für unser E-Paper. Wir müssen künftig individuell auf die Bedürfnisse unserer Nutzerinnen und Nutzer zugeschnittene Nachrichtenangebote schaffen. Dies wird uns nur durch den Einsatz modernster Technik gelingen.“

„Die sechste Generation steht in den Startlöchern“, sagte Rumpeltin. Tochter Vivienne arbeitet bereits im Unternehmen – an der digitalen Zukunft.

 

Stephan Weil besichtigt Marina

Stephan Weil besichtigt Marina
Verregneter Wahlkampfbesuch in Mehlbergen mit viel Small Talk

Quelle: Die Harke v. 28.08.21 Foto u. Text: M. Brosch

Mehlbergen. Niedersachsens SPD-Landesvorsitzender Stephan Weil hat sich am Freitagmittag von Hafeneigentümer Kurt Gross das Gelände der Marina Mehlbergen zeigen lassen. Begleitet wurde der Ministerpräsident bei seinem 40-minütigem Besuch von einem Tross weiterer Politiker und Politikerinnen von Kommunal-, Landes- und Bundesebene, mit dem er fleißig und gekonnt Small Talk betrieb und sich etwa über den beliebtesten Fußball-Zweitligisten unterhielt.

Marklohes Bürgermeister Günther Ballandat erzählte dem Landesvater beispielsweise, dass er nicht mehr bei der Kommunalwahl antreten wird und nach 35 Jahren engagierter Ratsarbeit aufhört. Das mochte Stephan Weil beim Anblick des 73-jährigen nicht glauben: „Du kannst doch noch zehn Jahre machen. Hast du wenigstens für einen Nachfolger gesorgt?“

                                                      Marja-Liisa Völlers, Kurt Gross, Stephan Weil

Während des Rundgangs zu den Booten setze Regen ein, der immer stärker wurde. Stephan Weil bekam von seinem Fahrer einen Schirm gereicht, den er sich fortan mit der Bundestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers teilte, die während seines 40-minütigen Aufenthalts nicht von seiner Seite wich. Ihr Vater Heinz Völlers, der im Wahlkampf wieder als ehrenamtlicher Fahrer seiner Tochter fungierte, nutzte den kurzen Stopp, um sich währenddessen ungestört am Imbiss mit etwas warmen Essen zu versorgen.

Neben Kurt Gross gehörte Hafenmeisterin Ramona Hoffmann zu den Gastgebern. Die beiden freuten sich, dass Stephan Weil versprach, wieder nach Mehlbergen zu kommen, „wenn dann aber ein lauer Sommerabend ist“. Hatte der SPD-Politiker am Anfang noch gescherzt, dass einem Niedersachsen das Wetter nichts anhaben konnte, musste er nun mit zunehmender Nässe von oben eingestehen, dass er nun keinen passenden lockeren Spruch mehr kannte.

Heide Wirtz-Naujoks vom Ortsverein Hoya-Eystrup freute sich, ebenfalls bei diesem Termin dabei sein zu können. Die vom frisch gemähten Rasen im Design stark veränderten Damenschuhe nahm sie gelassen mit einem Lächeln hin.

Der Landtagsabgeordnete und niedersächsische Kultusminister Grant Henrik Tonne aus Leese genoss es bei der Zusammenkunft der Genossen und Genossinnen, nicht im Mittelpunkt zu stehen. Im Plausch mit der HARKE verriet er, wie sehr ihm Gespräche mit jungen Schülerinnen und Schülern bei seinen Einschätzungen und Entscheidungen seines Ministeriums helfen würden. Er sieht dem Schulstart nach den Sommerferien in der kommenden Woche positiv entgegen.
Die Bereitschaft von Jugendlichen, sich gegen Corona impfen zu lassen, sei vorhanden.